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Friedhofsbedarf

...vom Gottesacker zum Friedhof

Rituelle Bestattungsformen der späteren Frühgeschichte sind Anzeichen für höhere Kulturen., wie z.Bsp. das Tal der Könige in Luxor, Ägypten. Grab- und Kultstätten sind die ältesten Zeugnisse menschlicher Zivilisation überhaupt. Bereits im Verlauf der frühen Steinzeit gingen die Menschen dazu über, ihre Toten zu bestatten. Schon vor der Sesshaftwerdung des Menschen entstanden von Familien genutzte separate Familienbegräbnisplätze. Wo Menschen dauerhaft zusammenlebten, entstanden festgelegte Orte, an denen Bestattungen abgehalten wurden.
Ein Friedhof ist ein Ort, an dem Verstorbene, in den meisten Fällen begleitet von einem religiösen Ritus, bestattet werden. Das Wort Friedhof leitet sich ursprünglich vom althochdeutschen „frithof“, der Bezeichnung für den eingefriedeten Vorhof einer Kirche ab. Der Bedeutungswandel zu einem „Hof des Friedens“ vollzog sich mit dem Verblassen der etymologischen Wurzel.
Der Prozess der Bestattung wird am Ort der Aufbewahrung - das „Aufnehmen“ - üblicherweise in der Erde, fortgesetzt. Das Herablassen des Sarges in die Gruft ist die (eigentliche) Beerdigung oder das Begräbnis. Ist die Gruft, die den Sarg aufnahm, geschlossen: spricht man vom Grab. Bei einer Feuerbestattung ist die Abschiednahme notwendigerweise nur vor dem Kremieren als „Totenfeier“ möglich. Vom Verstorbenen verbleiben nur die mineralischen Anteile. Beim Beisetzen der Urne kann die Grabrede mit einer Urnenfeier folgen.

...mit wichtigen Funktionen

Friedhöfe erfüllen wichtige und in jeder Kultur bestehende individuelle und kollektive Funktionen. Vor allem sind sie dazu bestimmt, den Angehörigen Verstorbener ein ungestörtes Totengedenken zu ermöglichen. Darüber hinaus spielen sie eine wichtige Rolle in der religiösen Praxis, erfüllen aber auch wichtige öffentliche Interessen. Der Friedhof mit seinen Grabplätzen als letzte Ruhestätte der Verstorbenen oder als Traditionsplatz für Familien ist in allen Kulturen ein Ort des Gedenkens, der Einkehr und der Trauer. Die Angehörigen des Toten übernehmen das Andenken an den Verstorbenen. Je nach Kulturkreis werden die Grabstellen ausgestattet, instand gehalten und finanziert.
Der "Friedhof am Hörnli" (Einweihung 1932) ist der Zentralfriedhof der Stadt Basel und ist der grösste Friedhof der Schweiz.


Die weitgehende Säkularisierung der christlich geprägten Gesellschaften, die insbesondere in Europa seit dem 20. Jahrhundert immer weiter vorangeschritten ist, hat auch die traditionellen Formen des Trauerns verändert. Mit der Loslösung der Trauerformen von religiösen Gemeinschaften hat sich das Totengedenken zunehmend in den privaten Bereich verlagert. Damit einher ist ein Bedeutungsverlust öffentlicher Grabstätten gegangen: Sowohl die Zahl anonymer Begräbnisse als auch preisgünstiger Formen der Bestattung (etwa Feuerbestattungen) haben in der Folge stetig zugenommen. Für das Begräbnis und Gedenkrituale für die Toten sind Friedhöfe mit einer zweckgerichteten Infrastruktur ausgestattet. Je nach Kultur und Religion sind auf Friedhöfen neben den eigentlichen Grabplätzen Kapellen, Schreine oder Heiligtümer und Totenhallen zur Aufbahrung der Toten vorhanden. Krematorien finden sich häufig direkt auf oder nahe dem Friedhof.

...Info zu den Materialien

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